Andrea Caviglias Karriere als Projektmanager wurde durch fehlendes Tech-Verständnis ausgebremst, bis er einen Weg fand, sich schnell weiterzubilden.
Andrea Caviglia ließ sich nicht leicht aus der Ruhe bringen. Aber während die Stimme seines Teammitglieds am anderen Ende des Videocalls weiterlief, musste er sich eine einfache Wahrheit eingestehen:
Ich habe keine Ahnung, wovon diese Person spricht.
Das Wichtigste in Kürze
- Weiterbildung statt kompletter Branchenwechsel: Andrea nutzt ein Coding Bootcamp, um seine bestehende Karriere als Projektmanager zu stärken, statt komplett das Feld zu wechseln.
- Zwei Jobangebote vor Kursende: Seine neuen technischen Skills brachten ihm Jobangebote, bevor das Bootcamp überhaupt vorbei war.
- Praktischer Vorteil für Projektmanager:innen: Er kann heute technischen Diskussionen folgen, Timelines realistisch einschätzen und bei Bedarf selbst Hand an den Code legen.

Inhaltsverzeichnis
„Ich habe keine Ahnung, wovon diese Person spricht“
Andrea arbeitete als Projektmanager für DEPT, ein E-Commerce-Unternehmen. Er sollte ein Team aus Programmierer:innen koordinieren, wurde dabei aber immer wieder von derselben Sache ausgebremst: Er wusste nichts über Webentwicklung.
„Es war nicht das erste Mal“, sagt Andrea heute. „Ich hatte International Business an der HTW in Berlin studiert und mir nach und nach eine Karriere als Projektmanager aufgebaut. Ich habe für N26, Audible, TaxFix und Dept gearbeitet. Aber von Programmierung hatte ich keine Ahnung, und das war eine Wand, gegen die ich immer wieder gelaufen bin.“
Andrea war klar, dass sich etwas ändern musste, und er wollte sich weiterbilden. Nur beim genauen Wie war er sich unsicher. „Ich wollte keinen x-beliebigen Kurs. Es musste etwas sein, das zu meinem bestehenden Hintergrund passt, mir zukunftssichere Skills gibt und mir hilft, mehr Aufträge zu finden.“
Die Suche nach dem richtigen Bootcamp
Er überlegte lange, was er tun sollte, und erinnerte sich an eine Episode aus seinem früheren Unternehmen. „Sie brauchten jemanden für UI, und sie stellten eine Kollegin ein, deren einzige Qualifikation ein abgeschlossenes Bootcamp in dem Bereich war. Ich dachte nur: Wow. Man kann tatsächlich ein Tech-Bootcamp machen und sofort einen Job finden.“
Andrea erinnerte sich daran, wie ratlos er sich bei den Calls mit den Programmierer:innen gefühlt hatte, und entschied, dass es Zeit für eine Veränderung war.
„Ich habe wochen-, monatelang recherchiert, bevor ich mich für ein Bootcamp entschieden habe“, erinnert er sich. „Ich habe Tabellen ausgefüllt, um alle Angebote zu vergleichen, ich bin lange Spaziergänge durch die Hasenheide gegangen und habe darüber nachgedacht.“
Am Ende entschied sich Andrea für das Full-Stack Web & App Development Bootcamp der WBS CODING SCHOOL, den Vorgänger des heutigen KI-Softwareentwicklung Bootcamps. „Andere Bootcamps dauerten 8 bis 9 Wochen, aber mir gefiel, dass dieses länger war und mehr in die Tiefe ging. Außerdem habe ich mir die Bewertungen angeschaut, und die waren ausgezeichnet. Ich habe mich für den Sprung entschieden.“
Vom ersten Code bis zur Campus-Phase
Im Dezember 2023 saß Andrea zum ersten Mal in einem Online-Kurs voller Menschen, die ihm mal ähnlich, mal ganz anders waren, und schrieb seine ersten Zeilen Code.
„Die Design-Seite der Webentwicklung hat mich sofort gepackt“, erinnert er sich lächelnd. „Gleichzeitig bin ich ganz natürlich wieder in meine Projektmanagement-Gewohnheiten zurückgefallen: Als wir in Teams aufgeteilt wurden, habe ich automatisch alle unter meine Fittiche genommen, Aufgaben verteilt, Pläne gemacht.
Die Onsite-Campus-Phase am Ende des Bootcamps war der beste Teil, aber auch der anstrengendste. Nicht, weil die Trainer:innen Überstunden erwartet hätten, sondern weil mein Team und ich uns so in unser Abschlussprojekt hineingesteigert haben, dass wir praktisch pausenlos daran gearbeitet haben. Wir waren oft bis nach Mitternacht zusammen im Campus-Workspace.“
All die harte Arbeit trübte Andreas Erinnerung an das Bootcamp nicht, im Gegenteil. „Die Bootcamp-Erfahrung war einfach fantastisch, viel besser, als ich es mir je vorgestellt hätte! Es hat von Anfang bis Ende super viel Spaß gemacht, ich habe wahnsinnig viel Neues gelernt, es hat mir beruflich so viele Türen geöffnet, und ich habe sogar richtig coole Leute kennengelernt!“

Zwei Jobangebote vor Kursende
Wie die UI-Kollegin von damals stieg auch Andrea nach dem Bootcamp direkt ins Berufsleben ein. „Ich hatte schon zwei Jobangebote, bevor das Bootcamp überhaupt vorbei war. Einen Job habe ich mir während des Studiums selbst gesucht. Beim anderen musste ich nicht mal suchen, ein Headhunter hat mich über mein LinkedIn-Profil gefunden.“
Viele machen ein Coding Bootcamp, um komplett die Branche zu wechseln, aber Andreas Plan war von Anfang an, sich in seinem Fachbereich weiterzuentwickeln. Heute macht er wieder Projektmanagement, für eine Agentur namens Latori, und arbeitet weiterhin eng mit Programmierer:innen zusammen, aber er ist weit weg von den ratlosen Telefonaten von früher.
Ein besserer Projektmanager: Andreas Fazit heute
„Das Bootcamp hat mir nicht nur die Türen zum Software-nahen Projektmanagement geöffnet“, sagt er. „Ich habe heute generell ein besseres Gefühl, ich weiß, was meine Programmierer:innen tun, ich kann der Logik folgen, wenn sie erklären, ich weiß, wie lange Aufgaben dauern und wie man sie organisiert.
Und natürlich kann ich auch selbst programmieren. Wenn ich will, kann ich mich selbst an die Webentwicklungsarbeit setzen. Das Bootcamp hat mir nicht nur Code beigebracht, sondern auch, wie man sich neue Themen im Tech-Bereich selbst erarbeitet.“
Damit ist Andreas Weg aber nicht zu Ende. „Man lernt nie wirklich aus“, sagt er zufrieden. „Ich weiß, dass mir das Gelernte noch weitere Chancen eröffnen wird, dass es mich noch an neue Orte bringen wird. Aber im Moment bin ich ein besserer Projektmanager, als ich es vorher war. Und genau das wollte ich.“
Wie hilft ein Coding Bootcamp Projektmanager:innen?
Ein Coding Bootcamp hilft Projektmanager:innen dabei, die Lücke zwischen der Planung technischer Arbeit und dem Verständnis für ihre tatsächliche Umsetzung zu schließen. Wer als Projektmanager:in ein Bootcamp abschließt, kann technischen Diskussionen folgen, Entwicklungszeiträume realistischer einschätzen und direkt mit Programmierer:innen kommunizieren, statt komplett auf Übersetzung durch Dritte angewiesen zu sein. Manche, wie Andrea, können danach sogar selbst Code beisteuern, was Vertrauen im technischen Team schafft und den Weg zu software-nahen Projektmanagement-Rollen öffnet.
Bereit, die Lücke zwischen Management und Tech zu schließen?
- Entdecke unseren KI-Softwareentwicklung Bootcamp (früher: Web & App Development Bootcamp), den Kurs, der Andreas Weg gestartet hat.
- Lass dich von weiteren WBS CODING SCHOOL Erfolgsgeschichten inspirieren (bitte prüfen, ob diese DE-Kategorieseite existiert).









